La Madonna dell’Idria

Holzskulptur Madonna dell’idria

Giuda Tedeschi, 1490, im Dom von Amalfi, Salerno Italien

Das Sujet Jungfrau Maria mit dem Kind steht in einer Nische des Hauptschiffes des Doms von Amalfi. Von Giacomo da Mallano an Giuda Tedeschi im Auftrag gegeben. Weder über den Auftraggeber noch den Künstler ist Näheres bekannt. Der Name Madonna dell’Idria leitet sich von Madonna Hodegetria (Gottesgebärin) ab. Dennoch gibt es Unterschied in der Handbewegung. Madonna Hodegetria zeigt in der Regel mit der Hand auf das Kind. Die Amalfi Madonna hält die Finger segnend hoch synchron mit dem Jesuskind.

Diese Skulptur markiert den Übergang von der Spätgotik zum Frühklassizismus der Neuzeit. Madonna wirkt nicht so zart und zerbrechlich, sondern strahlt Stärke und v. a.  Individualität aus. Eine der beeindruckenden Madonnen-Figuren.

Quelle: Museo diocesano Amalfi


 


© Auf den Spuren/Jeonghi.Go

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Ich bin die Spurensucherin

Ich suche Spuren – in Bildern, in Büchern, in Orten.
Besonders fasziniert mich Maria:
die Madonna in ihrer Wandelbarkeit, zwischen Kultbild und Kunstobjekt, zwischen Symbol und Sehnsucht.
Ebenso begegne ich Büchern, die nicht laut sind, aber lange nachhallen.

Ich schreibe, wenn eine Spur mich ruft.
Manchmal ist es ein Fresko in einer Dorfkirche, manchmal ein vergessener Eintrag in einem alten Buch.
Mindestens einmal im Monat halte ich eine dieser Fährten fest – in Wort, Bild und manchmal auch Ton.

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